Discussion:
open source Tomaten
(zu alt für eine Antwort)
Andy Angerer
2017-04-28 14:56:41 UTC
Permalink
Raw Message
Irgendwie isst bei grünen Tomaten immer die Angst mit.
Rot-Grün-Blindheit kann auch seine Vorteile haben (um ehrlich zu
sein, ist das der erste Vorteil, den ich diesem Manko abgewinnen
kann).
Mal ne ernste Frage:
Sehen eigentlich Rot-Grün-Blinde besser im Finstern als Normalsichtige?
Die Rot-Grün-Erkennung ging evolutionär ja auf Kosten der Nachtsicht.


XP2 dsb
--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de
Reindl Wolfgang
2017-04-28 16:07:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andy Angerer
Sehen eigentlich Rot-Grün-Blinde besser im Finstern als Normalsichtige?
Zwar kenne ich einen rot-grün-Blinden, aber sowas hab' ich den noch
nicht gefragt, nur, wie ere mit geolog. Karten zurecht kommt (die haben
ja üblicherweise eine ziemlich abenteuerliche Farbgebung, je nach Region).
Post by Andy Angerer
Die Rot-Grün-Erkennung ging evolutionär ja auf Kosten der Nachtsicht.
Da war vor längerer Zeit [tatter] mal ein interessanter Artikel im
Spektrum der Wissenschaft, aus dem Gedächtnis zitiert:
Reptilien haben mindestens 5 verschiedene Farbrezeptoren, schon die
frühesten Säuger haben dann das Rot-Sehen und 2 weitere Farb-Rezeptoren
eingebüst, weil in einen nächtlichen Lebenswandel gedrängt und dort
Farbsehen unnötig. Erst die Affen haben dann den Grün-Rezeptor in 2
geringfügig unterschiedlich empfindliche Rezeptoren 'gespalten' und
können so reife Früchte von unreifen unterscheiden.
Die Empfindlichkeit der Farbrezeptoren gegenüber der Wellenlänge ist
jeweils eine Glockenkurve, der Farbeindruck entsteht durch den Vergleich
der Signalstärken von den 3 Rezeptorn.

Wolfgang
--
If there were any Microsoft product that doesn's suck, it would be a
vacuum cleaner.
Andy Angerer
2017-04-29 13:13:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Reindl Wolfgang
Reptilien haben mindestens 5 verschiedene Farbrezeptoren, schon die
frühesten Säuger haben dann das Rot-Sehen und 2 weitere Farb-Rezeptoren
eingebüst, weil in einen nächtlichen Lebenswandel gedrängt und dort
Farbsehen unnötig.
Genau; und zwar eingebüßt zugunsten von mehr Helligkeitsrezeptoren, also
Schwarz-Weiß-Empfängern; gut für die Nachtsicht.
Post by Reindl Wolfgang
Erst die Affen haben dann den Grün-Rezeptor in 2
geringfügig unterschiedlich empfindliche Rezeptoren 'gespalten' und
können so reife Früchte von unreifen unterscheiden.
So isses.
--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de
Peter Lederer
1970-01-01 00:00:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andy Angerer
Irgendwie isst bei grünen Tomaten immer die Angst mit.
Rot-Grün-Blindheit kann auch seine Vorteile haben (um ehrlich zu
sein, ist das der erste Vorteil, den ich diesem Manko abgewinnen
kann).
Sehen eigentlich Rot-Grün-Blinde besser im Finstern als Normalsichtige?
Die Rot-Grün-Erkennung ging evolutionär ja auf Kosten der Nachtsicht.
Nicht das ich wüßte, ich jedenfalls nicht. Aber ich bin, wie diemeisten
--
wen's interessiert:
mein Blog - Garten, Tauchen und andere unwichtige Dinge
http://peterlederer.de
Andy Angerer
2017-04-29 13:15:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Lederer
Post by Andy Angerer
Sehen eigentlich Rot-Grün-Blinde besser im Finstern als Normalsichtige?
Die Rot-Grün-Erkennung ging evolutionär ja auf Kosten der Nachtsicht.
Nicht das ich wüßte, ich jedenfalls nicht.
Schade; das wär wenigsten eine kleine Entschädigung.
Post by Peter Lederer
Aber ich bin, wie diemeisten
Ah ja.
--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de
Loading...