Discussion:
Elektromagnetische Strahlung (Re: Handy: Es verdichtet sich)
(zu alt für eine Antwort)
Thomas 'PointedEars' Lahn
2017-05-13 17:53:36 UTC
Permalink
Raw Message
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https://groups.google.com/forum/#!topic/de.sci.physik/-v3bZe6bDj0[1-25]
Subject: "Nach 30 Jahren: Neues zu Mikrowellen (Handy)"
»Verdächtiger Gehirntumor in der Bekanntschaft«
Das hatte damals schon nichts mit Physik zu tun und hat es heute immer
noch nicht.
Wirkungen von elektromagnetischen Wellen haben nichts mit Physik zu tun?
*Biologische* "Wirkungen"[1] nicht.

<http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)>
Das ist Physik pur!
Nein, sondern Biologie. Höchstens. F'up2 gesetzt.
<http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/auswertung-who-sieht->>> moeglichen-zusammenhang-zwischen-handys-und-krebs-a-766047.html>
Der vorstehende Bericht bestätigt/bekräftigt ganz genau das, was ich
2004 berichtete.
Nein, das tut er nicht.
Ich hatte damals einen Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung
und Gehirn-Tumor gesehen.
"who-sieht-moeglichen-zusammenhang-zwischen-handys-und-krebs"
Und es gibt hier laut Dir keinerlei Übereinstimmung!?
Richtig. „Möglicherweise“ ist etwas anderes als Dein „bestimmt“.
Es ist bekannt, daß die elektromagnetischen Wellen in dem betreffenden
Frequenzbereich Gewebe erwärmen.
Beleg?
============================================================================
Ein Mobiltelefon erzeugt Mikrowellen und kann menschliches Gewebe
erwärmen. Aber das Feld gilt als zu schwach, um Veränderungen in Zellen
oder im Erbgut zu verursachen - und es nimmt an Stärke ab, je tiefer es
ins Gewebe eindringt.
============================================================================

Das ist alles, was Du vorweisen kannst – eine schlecht begründete
Behauptung?
Aber, vielleicht sind auftretende Temperatur-DIFFERENZEN
der (indirekte) Auslöser!?
Dann müsste ich ja immer irgendwo Krebs bekommen, wenn ich mich kurz in
die Sonne lege, Fieber bekomme oder friere. Die Temperaturdifferenzen
dabei sind vermutlich ähnlich gering. (Du nennst keine Zahlen – Honi
soit qui mal y pense.)
Wieso das denn?!
Ohne Zahlen Deinerseits sind alle Vermutungen zulässig.
Ich habe doch nicht geschrieben, daß eine einmalig kurz auftretende
Temperatur-Differenz zu Krebs führt!
Über welchen Zeitraum soll denn die Temperaturdifferenz entstehen, und wie
gross soll sie sein?
Ich meine (im Kontext) Temperatur-Differenzen im Gewebe.
Ja, so wie wenn mir die Sonne auf den Kopf scheint.

(Du hast offenbar keine Ahnung, was Temperatur ist.)
Die Mikrowellen erwärmen einen eng begrenzten Bereich Gehirnmasse,
So wie die Sonnenstrahlen.
beispielsweise um 0,07°; drum herum jedoch nicht.
So wie die Sonnenstrahlen.
Zum Beispiel 2 Jahre lang, 20-mal pro Tag im Mittel: 2*365*20 = 14600-mal.
Ich habe noch nie gehört, dass jemand 2 Jahre lang ununterbrochen
telefoniert. Du etwa?

Abgesehen davon ist entscheidend, wie lange man am Tag womit telefoniert.
Ich habe schon mal kurz 'Zug bekommen' eines Teils der linken Kopfseite.
Eine Woche lang hatte ich Schmerzen und konnte kaum den Hals bewegen.
Das hat allerdings nichts mit sich über einen längeren Zeitraum hinziehende
Temperatur*differenz* zu tun, sondern eher mit dem Gegenteil davon. Ein
„Zug“ ist eine Muskelverspannung, vermutlich (die Ursachen sind noch nicht
eindeutig geklärt) weil ein Muskel unterkühlt wurde und sich dann plötzlich
bewegen soll.

Daher ist ein „Zug“ wahrscheinlicher – und das hat zur Abwechslung
tatsächlich mal mit Physik zu tun – wenn man Zugluft ausgesetzt wird, wenn
man bereits schwitzt. Denn das Schwitzen ist eine Reaktion des Körpers, um
die Körpertemperatur zu senken: Bei der Verdunstung des Schweisses auf der
Haut wird Verdunstungswärme an die Umgebung abgegeben.

Die Zugluft transportiert bereits ständig Körperwärme ab (umso mehr, je
kühler die Zugluft ist). Kommt das Schwitzen hinzu, kann die Temperatur
schnell unter den für Muskeln kritischen Wert sinken. Sollen sie sich dann
plötzlich wieder bewegen, weil Mensch das will, können Verletzungen im
Muskel entstehen.

Verspannungen der Hals- und Kopfmuskulatur können sich ausserdem als
Kopfschmerzen bemerkbar machen.

Siehe u.a.

<http://www.krankenkasseninfo.de/news/zug-geholt-steifer-hals-ursachen-und-behandlung-9145>
Erstaunlich ist, das komplette Abkühlungen des halben Oberkörpers plus
gesamter Hals und gesamter Kopf keinerlei Probleme nach sich zogen.
Nein, das ist nicht erstaunlich.
Auch nicht, wenn sie stärker waren und/oder länger anhielten!
Im Oberkörper gibt es beim lebendigen und gesunden Menschen mehrere Muskeln,
die sich ständig bewegen und so Körperwärme erzeugen.
Ich halte es daher rein prinzipiell für möglich, daß der Körper relativ
heftig auf kleine 'künstliche', eng begrenzte Temperatur-Differenzen
reagiert (u.a. Wechselwirkungen).
Du hältst aus Deiner *Unkenntnis* heraus vieles für möglich, ohne es
stichhaltig begründen zu können.
Krebs durch Strahlung kann entstehen, wenn durch *ionisierende*
Strahlung[1] die DNA im Kern einer Zelle verändert wird, also Mutationen
auftreten. Eine solche Mutation kann beinhalten, dass sich die Zelle
unkontrolliert teilt (wobei die Mutation weitergegeben wird) und/oder
alle so veränderten Zellen einerseits nicht mehr von selbst absterben
(Autoapoptose) und auch auf Zerstörungsbefehle von aussen (durch T-Zellen
ausgelöste Apoptose) nicht
mehr reagieren. Weiter es dann damit, dass die Krebszellen gesunde
Nachbarzellen dazu anregen, sich zu Krebszellen umzubilden (Metaplasie).
Mehr dazu siehe <https://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_(Medizin)>.
Ich kenne das im Zusammenhang mit meinen Radar-Erfahrungen.
Interessant. Erzähl mehr. Woanders.
Diverse Wikipedia-Artikel schreiben jedoch nicht nur von
Röntgen-Strahlung,
Kein Radar der Welt verwendet Röntgenstrahlung (≥ 1.2 × 10¹⁸ Hz [1.2 EHz]).
Man will damit Objekte erkennen, nicht sie durchleuchten. Radarwellen sind
daher Radiowellen (allg. < 3 × 10¹² Hz [3 THz]; Radar max. 3 × 10¹¹ Hz [300
GHz] im mm-Band).
sondern insbesondere von Mikrowellen 1 GHz...15 GHz.
Mikrowellen haben eine *geringere* Frequenz als Röntgenstrahlung, gemäss
E = ℎ f transportieren deren Photonen also eine *geringere* Energie als die
von Röntgenstrahlung.

Allerdings verwendet kein Mobilfunknetz der Welt verwendet Frequenzen höher
als 2.6 × 10⁹ Hz (2.6 GHz), und moderne Mobiltelefone senden nicht mehr
ständig, so wie das früher noch der Fall war.


Du möchtest Dich dringend über das elektromagnetische Spektrum informieren:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetisches_Spektrum>

Zudem möchtest Du zur Kenntnis nehmen, dass es auf die Strahlendosis
ankommt. Ein Mobiltelefon oder Radargerät ist nicht zu vergleichen mit
einem Mikrowellengerät.


X-Post & F'up2 de.sci.biologie
--
PointedEars

Twitter: @PointedEars2
Please do not cc me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.
Helmut Schellong
2017-05-13 18:45:44 UTC
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Raw Message
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
Subject: "Nach 30 Jahren: Neues zu Mikrowellen (Handy)"
»Verdächtiger Gehirntumor in der Bekanntschaft«
Das hatte damals schon nichts mit Physik zu tun und hat es heute immer
noch nicht.
Wirkungen von elektromagnetischen Wellen haben nichts mit Physik zu tun?
*Biologische* "Wirkungen"[1] nicht.
Das ist Physik pur!
Nein, sondern Biologie. Höchstens. F'up2 gesetzt.
Mikrowellen erwärmen Wasser durch Einflußnahme auf Wasser-Moleküle.
Das ist ausschließlich Physik.
Innerhalb eines Körpers gibt dann das Wasser Wärme per Wärmeleitung
an das umgebende Gewebe ab.
Auch das ist ausschließlich Physik.

Es ist grotesk, dies zu verneinen.

[Ermüdendes]
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
Ich halte es daher rein prinzipiell für möglich, daß der Körper relativ
heftig auf kleine 'künstliche', eng begrenzte Temperatur-Differenzen
reagiert (u.a. Wechselwirkungen).
Du hältst aus Deiner *Unkenntnis* heraus vieles für möglich, ohne es
stichhaltig begründen zu können.
Es ist erlaubt, Vieles für möglich zu halten.
Begründungen muß niemand dazu geben.
Besonders nicht, wenn eine professionelle Begründung mangels eigenem
Forschungsinstitut und dazu unpassendem Studium nicht möglich ist.

[Ermüdendes]
--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong ***@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
Thomas 'PointedEars' Lahn
2017-05-13 23:50:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Helmut Schellong
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
Das ist Physik pur!
Nein, sondern Biologie. Höchstens. F'up2 gesetzt.
Mikrowellen erwärmen Wasser durch Einflußnahme auf Wasser-Moleküle.
Richtig, die Mikrowellen *im Mikrowellenherd* (*gebündelte*
elektromagnetische Strahlung bei ca. 2.455 GHz über kurze Zeit auf engstem,
*abgeschirmten* Raum) tun das. Sie versetzen Dipolmoleküle in der zu
erwärmenden Nahrung, vor allem die des Wassers, in Rotation.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowellenherd#Wirkungsweise>

Ein "bisschen anders" ist das bei den Mikrowellen, die für Mobilfunk
verwendet werden (bei LTE max 2.7 GHz für den Downlink), wenn sie auf
Körpergewebe treffen. Da reden wir nämlich nicht wie bei beim
Mikrowellenherd über bis zu 900 (in Worten: NEUNHUNDERT) Watt über
ca. 1 Minute (= 54 kJ), sondern über *maximal* 2 (in Worten: ZWEI) Watt
über ca. 30 Minuten (= 3.6 kJ; Telefongespräch). Und das auch noch auf
anderen Frequenzen, nicht gebündelt, nicht abgeschirmt und auch nicht
auf engsten Raum. Und auch nur dann, wenn keine Kopfhörer verwendet
werden.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Global_System_for_Mobile_Communications#Verwendete_Frequenzen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System#Nutzfrequenzen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution#LTE-Situation_verschiedener_L.C3.A4nder>
<https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/technik/mobiltelefone/sendeleistungen-von-handys/>
Post by Helmut Schellong
Das ist ausschließlich Physik.
Ja.
Post by Helmut Schellong
Innerhalb eines Körpers gibt dann das Wasser Wärme per Wärmeleitung
an das umgebende Gewebe ab.
Auch das ist ausschließlich Physik.
Ja.
Post by Helmut Schellong
Es ist grotesk, dies zu verneinen.
Ich verneine allerdings, dass die von Dir behaupteten Effekte von
Mikrowellenstrahlung von Mobilfunkgeräten auf den menschlichen Körper
ausschliesslich Physik sind.
Post by Helmut Schellong
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
Ich halte es daher rein prinzipiell für möglich, daß der Körper relativ
heftig auf kleine 'künstliche', eng begrenzte Temperatur-Differenzen
reagiert (u.a. Wechselwirkungen).
Du hältst aus Deiner *Unkenntnis* heraus vieles für möglich, ohne es
stichhaltig begründen zu können.
Es ist erlaubt, Vieles für möglich zu halten.
Es ist auch erlaubt, sich ein Loch ins Knie zu schlagen, einen Kaktus
reinzusetzen, den mit Essig zu giessen, und es für möglich zu halten,
dass dieser wächst.
Post by Helmut Schellong
Begründungen muß niemand dazu geben.
Du irrst. Wer behauptet, trägt die Beweislast.
Post by Helmut Schellong
Besonders nicht, wenn eine professionelle Begründung mangels eigenem
Forschungsinstitut und dazu unpassendem Studium nicht möglich ist.
Für diesen Fall gibt es einen guten Tipp: Nuhr.

X&F°
--
PointedEars

Twitter: @PointedEars2
Please do not cc me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.
Carla Schneider
2017-05-14 09:04:33 UTC
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Raw Message
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
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https://groups.google.com/forum/#!topic/de.sci.physik/-v3bZe6bDj0[1-25]
Subject: "Nach 30 Jahren: Neues zu Mikrowellen (Handy)"
»Verdächtiger Gehirntumor in der Bekanntschaft«
Das hatte damals schon nichts mit Physik zu tun und hat es heute immer
noch nicht.
Wirkungen von elektromagnetischen Wellen haben nichts mit Physik zu tun?
*Biologische* "Wirkungen"[1] nicht.
<http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkung_(Physik)>
Das ist Physik pur!
Nein, sondern Biologie. Höchstens. F'up2 gesetzt.
<http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/auswertung-who-sieht->>> moeglichen-zusammenhang-zwischen-handys-und-krebs-a-766047.html>
Der vorstehende Bericht bestätigt/bekräftigt ganz genau das, was ich
2004 berichtete.
Nein, das tut er nicht.
Ich hatte damals einen Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung
und Gehirn-Tumor gesehen.
"who-sieht-moeglichen-zusammenhang-zwischen-handys-und-krebs"
Und es gibt hier laut Dir keinerlei Übereinstimmung!?
Richtig. ?Möglicherweise? ist etwas anderes als Dein ?bestimmt?.
Es ist bekannt, daß die elektromagnetischen Wellen in dem betreffenden
Frequenzbereich Gewebe erwärmen.
Beleg?
============================================================================
Ein Mobiltelefon erzeugt Mikrowellen und kann menschliches Gewebe
erwärmen. Aber das Feld gilt als zu schwach, um Veränderungen in Zellen
oder im Erbgut zu verursachen - und es nimmt an Stärke ab, je tiefer es
ins Gewebe eindringt.
============================================================================
Das ist alles, was Du vorweisen kannst ? eine schlecht begründete
Behauptung?
Aber, vielleicht sind auftretende Temperatur-DIFFERENZEN
der (indirekte) Auslöser!?
Dann müsste ich ja immer irgendwo Krebs bekommen, wenn ich mich kurz in
die Sonne lege, Fieber bekomme oder friere. Die Temperaturdifferenzen
dabei sind vermutlich ähnlich gering. (Du nennst keine Zahlen ? Honi
soit qui mal y pense.)
Wieso das denn?!
Ohne Zahlen Deinerseits sind alle Vermutungen zulässig.
Ich habe doch nicht geschrieben, daß eine einmalig kurz auftretende
Temperatur-Differenz zu Krebs führt!
Über welchen Zeitraum soll denn die Temperaturdifferenz entstehen, und wie
gross soll sie sein?
Ich meine (im Kontext) Temperatur-Differenzen im Gewebe.
Ja, so wie wenn mir die Sonne auf den Kopf scheint.
(Du hast offenbar keine Ahnung, was Temperatur ist.)
Die Mikrowellen erwärmen einen eng begrenzten Bereich Gehirnmasse,
So wie die Sonnenstrahlen.
Nein Sonnenstrahlen erwaermen bestenfalls die Kopfhaut, bis zur Gehirnmasse
dringen sie nicht vor.
Die Haut ist fuer wechselde Temperaturen konstruiert.
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
beispielsweise um 0,07°; drum herum jedoch nicht.
So wie die Sonnenstrahlen.
Zum Beispiel 2 Jahre lang, 20-mal pro Tag im Mittel: 2*365*20 = 14600-mal.
Ich habe noch nie gehört, dass jemand 2 Jahre lang ununterbrochen
telefoniert. Du etwa?
Abgesehen davon ist entscheidend, wie lange man am Tag womit telefoniert.
Ich habe schon mal kurz 'Zug bekommen' eines Teils der linken Kopfseite.
Eine Woche lang hatte ich Schmerzen und konnte kaum den Hals bewegen.
Das hat allerdings nichts mit sich über einen längeren Zeitraum hinziehende
Temperatur*differenz* zu tun, sondern eher mit dem Gegenteil davon. Ein
?Zug? ist eine Muskelverspannung, vermutlich (die Ursachen sind noch nicht
eindeutig geklärt) weil ein Muskel unterkühlt wurde und sich dann plötzlich
bewegen soll.
Daher ist ein ?Zug? wahrscheinlicher ? und das hat zur Abwechslung
tatsächlich mal mit Physik zu tun ? wenn man Zugluft ausgesetzt wird, wenn
man bereits schwitzt. Denn das Schwitzen ist eine Reaktion des Körpers, um
die Körpertemperatur zu senken: Bei der Verdunstung des Schweisses auf der
Haut wird Verdunstungswärme an die Umgebung abgegeben.
Die Zugluft transportiert bereits ständig Körperwärme ab (umso mehr, je
kühler die Zugluft ist). Kommt das Schwitzen hinzu, kann die Temperatur
schnell unter den für Muskeln kritischen Wert sinken. Sollen sie sich dann
plötzlich wieder bewegen, weil Mensch das will, können Verletzungen im
Muskel entstehen.
Verspannungen der Hals- und Kopfmuskulatur können sich ausserdem als
Kopfschmerzen bemerkbar machen.
Siehe u.a.
<http://www.krankenkasseninfo.de/news/zug-geholt-steifer-hals-ursachen-und-behandlung-9145>
Erstaunlich ist, das komplette Abkühlungen des halben Oberkörpers plus
gesamter Hals und gesamter Kopf keinerlei Probleme nach sich zogen.
Nein, das ist nicht erstaunlich.
Auch nicht, wenn sie stärker waren und/oder länger anhielten!
Im Oberkörper gibt es beim lebendigen und gesunden Menschen mehrere Muskeln,
die sich ständig bewegen und so Körperwärme erzeugen.
Ich halte es daher rein prinzipiell für möglich, daß der Körper relativ
heftig auf kleine 'künstliche', eng begrenzte Temperatur-Differenzen
reagiert (u.a. Wechselwirkungen).
Du hältst aus Deiner *Unkenntnis* heraus vieles für möglich, ohne es
stichhaltig begründen zu können.
Krebs durch Strahlung kann entstehen, wenn durch *ionisierende*
Strahlung[1] die DNA im Kern einer Zelle verändert wird, also Mutationen
auftreten. Eine solche Mutation kann beinhalten, dass sich die Zelle
unkontrolliert teilt (wobei die Mutation weitergegeben wird) und/oder
alle so veränderten Zellen einerseits nicht mehr von selbst absterben
(Autoapoptose) und auch auf Zerstörungsbefehle von aussen (durch T-Zellen
ausgelöste Apoptose) nicht
mehr reagieren. Weiter es dann damit, dass die Krebszellen gesunde
Nachbarzellen dazu anregen, sich zu Krebszellen umzubilden (Metaplasie).
Mehr dazu siehe <https://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_(Medizin)>.
Ich kenne das im Zusammenhang mit meinen Radar-Erfahrungen.
Interessant. Erzähl mehr. Woanders.
Diverse Wikipedia-Artikel schreiben jedoch nicht nur von
Röntgen-Strahlung,
Kein Radar der Welt verwendet Röntgenstrahlung (? 1.2 × 10¹? Hz [1.2 EHz]).
Man will damit Objekte erkennen, nicht sie durchleuchten. Radarwellen sind
daher Radiowellen (allg. < 3 × 10¹² Hz [3 THz]; Radar max. 3 × 10¹¹ Hz [300
GHz] im mm-Band).
sondern insbesondere von Mikrowellen 1 GHz...15 GHz.
Mikrowellen haben eine *geringere* Frequenz als Röntgenstrahlung, gemäss
E = ? f transportieren deren Photonen also eine *geringere* Energie als die
von Röntgenstrahlung.
Aber die Roehren im Radarsender erzeugen Roentgenstrahlung als Nebenprodukt, was
zu allerlei Krebsfaellen beim Personal gefuehrt hat - jahrzehnte spaeter.
So ist zumindest die Theorie.
Post by Thomas 'PointedEars' Lahn
Allerdings verwendet kein Mobilfunknetz der Welt verwendet Frequenzen höher
als 2.6 × 10? Hz (2.6 GHz), und moderne Mobiltelefone senden nicht mehr
ständig, so wie das früher noch der Fall war.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetisches_Spektrum>
Zudem möchtest Du zur Kenntnis nehmen, dass es auf die Strahlendosis
ankommt. Ein Mobiltelefon oder Radargerät ist nicht zu vergleichen mit
einem Mikrowellengerät.
Es strahlt staerker als ein vorschriftsmaessiger Mikrowellenherd
nach aussen.

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