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Wissenschafts-Skandal: NOAA faelschte Klimadaten
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Real News
2017-02-10 08:39:40 UTC
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10.02.2017
NOAA-Leaks: Alternative Klimafakten für Obama
Kurz nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA machte
in Deutschland eine Schlagzeile die Runde: "Sichert, was geht!".

Klimaforscher in den USA verbündeten sich zum großen Datenspeichern,
hieß es darin, sie wollten so viele Informationen wie möglich über
den Planeten retten – vor Donald Trump. Vier Wochen später kommt
jetzt heraus, dass dies womöglich gar keine gute Idee war. So
sie denn jemals ernsthaft erwogen worden sein sollte. Denn
auch daran darf man getrost zweifeln.

Es kommt nämlich heraus, was zwangsläufig irgendwann heraus kommen
musste. Klimadaten, die hochmögende Institutionen wie die amerika-
nische National Oceanic and Atmospheric Association (NOAA) zur
Rettung der Menschheit präsentierten, wurden schon mal – wenn
es opportun erschien – gemäß dem politischen Willen nachjustiert
(oder auch vorjustiert), um es mal vorsichtig auszudrücken.

Dafür kam gerade ein besonders eklatantes Beispiel ans Tageslicht.
Dr. John Bates, bei der NOAA vormals verantwortlich für das
Klimaarchiv, ging jetzt mit einem Wissenschafts-Skandal an
die Öffentlichkeit (nachdem seine Kollegen die Sache offenbar
aussitzen wollten).

Seine Aussage ist brisant: Eine Temperatur-Studie der NOAA zum
Pariser Klimagipfel 2015 sollte offenbar keinen wissenschaftlichen
Erkenntnisgewinn bringen, sondern der Politik auf die Sprünge helfen.

Es gibt da nämlich eine fast 20 jährige Pause in der globalen
Erwärmung und die ist für die Durchsetzung von Klimaschutz-
maßnahmen pädagogisch kontraproduktiv. Also weg damit.

Pünktlich zum Pariser Gipfel ging die NOAA, die einen entscheiden-
den Einfluss auf die Klimaforschung der USA ausübt, mit der
Botschaft auf den Medienmarkt: Die Pause war gar keine Pause.
(Siehe auch hier http://tinyurl.com/j6doafx ). Die Studie
entfaltete prompt ihre Wirkung und diente Obama und seinen
treuen Klimarettern als Argument bei der Durchsetzung des
Pariser Klima-Abkommens.

Doch der federführende Wissenschaftler und leitende Autor des
Science-Beitrages Thomas Karl, bis zum vergangenen Jahr Direktor
des NOAA-Klimadaten-Sektors (National Centers for Environmental
Information, NCEI), hielt sich nicht an das festgelegte Procedere.

Statt dessen wählte er Datensätze und Berechnugsmethoden offenbar
stets so aus, dass die höchsten Temperaturwerte zum tragen kamen.
Und damit nicht genug: Sogar die wissenschaftlich unabdingbare
und nachvollziehbare Dokumentation der zugrunde liegenden Daten
ist nicht mehr vorhanden – so sie es denn je war.

Selbst auf Anfrage hin, wurden die zugrundeliegenden Daten nicht
herausgegeben. Sie sind möglicherweise vorsätzlich nicht
archiviert worden. Selbst der Rechner, auf dem die Studie
angefertigt wurde, erlitt inzwischen einen mysteriösen Defekt.

Im Klartext heißt das: Die NOAA Studie von Tom Karl et al. kann
niemals von anderen Wissenschaftlern repliziert oder verifiziert
werden. Sie ist damit absolut wertlos. Im Detail und mit
vielen interessanten Links beschreibt das John Bates hier.

John Bates ist nach einer 40-jährigen Karriere in der Meteorologie
und Klimaforschung Ende letzten Jahres bei der NOAA ausgeschieden.
Er hat also nichts mehr zu verlieren. Und an seiner Reputation
lässt sich auch nur schwer rütteln: Erst im Jahr 2014 verlieh
ihm die Obama-Regierung eine Goldmedaille für seine Arbeit bei
der Festlegung neuer, verbindlicher Standards zur Herstellung
und Erhaltung von Klimadatensätzen.
[...]
Während die deutsche Presse eifrig über die „Rettet die Daten
vor Trump Aktion“ berichtete, drang vom NOAA-Skandal bislang so gut
wie nichts in die großen Medien (im Unterschied zu Großbritannien).

Das ist erstaunlich angesichts der Tatsache, dass auf dem Pariser
Klimagipfel die führenden Politiker der Welt offenbar mit alter-
nativen Fakten beeinflusst wurden. Und die kommen mitten aus
dem Herzen der etablierten Klimaforschung.

Die Hauptsorge der Beteiligten scheint auch nicht zu sein,
Klimadaten vor Trump zu retten, sondern ganz im Gegenteil sie
im Nirwana verschwinden zu lassen, um sich selbst zu retten.
Wäre das nicht eine klitzekleine Erwähnung wert?

Die Tatsache, dass diese Hintergründe nun bekannt werden, liegt
natürlich auch daran, dass sich in USA der politische Wind
gedreht hat. Die neue Trump-Administration, die gegenüber
dem Klima-Alarmismus ohnehin skeptisch ist, hat mit einem
großen Aufräumen in den Institutionen begonnen. Das ist, wie
dieser Fall zeigt – mitunter tatsächlich keine schlechte Idee
und längst überfällig. So erinnert der Zwischenfall sehr stark
an die „Climategate“-Affäre vor 8 Jahren. Damals stand die
britische Climate Research Unit (CRU) im Zentrum des Skandals.

Ende November 2009, etwa zwei Wochen vor dem (gescheiterten)
Klimagipfel in Kopenhagen, geisterte zunächst eine scheinbar
nicht besonders wichtige Meldung durch die Medien. Hacker seien
in den Computer der britischen der CRU eingedrungen und hätten
große Mengen Daten und tausende E-Mails entwendet. Kurze Zeit
später tauchte die interne Korrespondenz der CRU-Wissenschaftler
mit ihren Klimaforscher-Kollegen in aller Welt dann tatsächlich
im Internet auf, angeblich über eine russische Quelle.
[...]
Wer sich durch die „CRU-Files“ arbeitete, begriff sehr bald:
Die entscheidenden Personen, die für das IPCC in Sachen Klima
einen angeblichen Konsens „tausender Wissenschaftler“
organisierten, bildeten ein aus wenigen Schlüsselpersonen
bestehendes Kartell, das seine Mission vom vorherrschenden
menschlichen Einfluss, der das Weltklima gefährde, mit überaus
zweifelhaften Methoden durchsetzte.

Sie diskutierten beispielsweise , wie man Statistiken frisieren,
missliebige Artikel aus wissenschaftlichen Publikationen fernhal-
ten, Kritiker ausschalten und unbequeme Daten verheimlichen könne.

Man darf gespannt sein, wie es nun mit der Klimaforschung weiter-
geht. Auch gegen Klimawissenschaftler sollte man keinen General-
verdacht formulieren. Aber eine gehörige Portion Skepsis gegen
spektakulären Studien, die im Vorfeld von politischen
Entscheidungen auftauchen, ist allemal angebracht.

Und was Amerika angeht: Obama hat verkündet den Planeten zu heilen
und den Anstieg des Meeresspiegels zu stoppen. Und Trump ist auch
nicht schlecht: Er lässt den Globus schon durch sein bloßes
Erscheinen abkühlen. Ansonsten wird das Klima wie es wird.
Quelle:
http://www.achgut.com/artikel/noaa-leaks_alternative_klimafakten_fuer_obama

Auf den Punkt gebracht, pointiert, zugespitzt:

"Obama hat verkündet den Planeten zu heilen und den Anstieg
des Meeresspiegels zu stoppen. Und Trump ist auch nicht
schlecht: Er lässt den Globus schon durch sein bloßes
Erscheinen abkühlen. Ansonsten wird das Klima wie es wird."

;o)
--
"Merkel ist wahnsinnig- Kanadisches Fernsehen liefert Beweise"
Video:

Carsten Thumulla
2017-02-10 09:25:10 UTC
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"Obama hat verkündet den Planeten zu heilen
Sein Verschwinden war der erste Schritt dazu


ct

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