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Fehlschlüsse
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Fritz
2017-05-22 05:15:38 UTC
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Raw Message
Aus der Tatsache, dass eine Person ("viel") mit*einem* Mobiltelefon am Ohr
telefonierte und später*an* *oder* *mit* einem Gehirntumor stirbt, folgt
eben_nicht_ – so wie Du es zumindest implizieren willst –, dass ("viel")
Telefonieren mit*jedem* Mobiltelefon am Ohr bei*jeder* Person zu einem
Gehirntumor führt und daher potentiell gesundheitsschädlich ist. Auch bei
einer Handvoll Personen, bei denen dasselbe passiert ist, ist das noch nicht
der Fall, denn eine solche Stichprobe ist bei weitem noch nicht
repräsentativ.
Laut Schätzungen existieren auf der Welt etwa so viele Mobiltelefone als
es Menschen gibt - etwa 7 Milliarden.

Wenn nur 1/4 der Menschheit tatsächlich täglich länger telefoniert - und
1/10 davon täglich sehr sehr lange, so müsste das signifikante
Auswirkungen auf die Anzahl der an Hirntumoren erkrankten Personen haben.

Was im Umkehrschluss trotzdem auch bedeuten könnte, dass bei sehr
wenigen Menschen mit Vorschädigung länger mit dem Handy telefonieren,
grad jene böse Zellteilungen auslösen könnte. Die genaue Ursache von
Krebs lässt sich bei den meisten Patienten eben nicht feststellen.

Und Angst ist ein schlechter Ratgeber. Umgekehrt kann Vorsicht nie
schaden. Müsste ich mit dem Handy viel und lange telefonieren, hätte ich
mir sicherlich schon ein Headset oder wenn es die Umgebung erlaubt, eine
Freisprecheinrichtung angeschafft.
Zudem ist Telefonieren über das Festnetz immer noch eine Spur besser
verständlich.

PS: Ständig ein Handy zwischen Ohr und Schulter einklemmen, oder mit den
Kopf geneigt auf das Display des Smartphones zu starren, verschafft
sicherlich mehr gesundheitliche Probleme - und die dadurch mangelnde
Aufmerksamkeit im öffentlichen Raume, kann auch tödlich enden.
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDIDH = do hockn de do de imma do hockn
Helmut Schellong
2017-05-22 09:31:07 UTC
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Raw Message
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die vorstehenden Fakten A,B,C,D führen dazu, daß ich es für möglich
halte, daß intensiver Gebrauch von Handys mit deren Anlegen an den Kopf,
die Entstehung lebensgefährlicher Tumoren im Gehirn bewirken kann.
Dies ist gleichbedeutend mit einem entsprechenden Verdacht.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Zweitens, warum sind A,B,C keine wissenschaftlichen Argumente?
Weil es jeweils ein Einzelfall ist?
Ja, auch. Der Schluss vom Einzelfall auf die Allgemeinheit ist deduktiv
unzulässig, induktiv zumindest nicht allgemein korrekt.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Induktion_(Philosophie)#Wichtigste_Formen_des_Induktionsschlusses>
Erstens ist es fraglich, ob ich überhaupt einen Schluß gezogen habe!
Ich folge einfach der Argumentation und den Empfehlungen der IARC
und habe daraus und aus drei Einzelfällen einen Verdacht festgelegt,
wobei die Einzelfälle bekräftigend auf mich wirken.

Zweitens habe ich *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!

Ich frage mich, warum genau das, was ich ausdrücklich verneinte,
immer wieder neu behauptet wird?!
Aus der Tatsache, dass eine Person ("viel") mit *einem* Mobiltelefon am Ohr
telefonierte und später *an* *oder* *mit* einem Gehirntumor stirbt, folgt
eben _nicht_ – so wie Du es zumindest implizieren willst –, dass ("viel")
Telefonieren mit *jedem* Mobiltelefon am Ohr bei *jeder* Person zu einem
Gehirntumor führt und daher potentiell gesundheitsschädlich ist. Auch bei
einer Handvoll Personen, bei denen dasselbe passiert ist, ist das noch nicht
der Fall, denn eine solche Stichprobe ist bei weitem noch nicht
repräsentativ.
Ich habe *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!

Folgendes ist meine Erklärung (wie oben) dazu:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die vorstehenden Fakten A,B,C,D führen dazu, daß ich es für möglich
halte, daß intensiver Gebrauch von Handys mit deren Anlegen an den Kopf,
die Entstehung lebensgefährlicher Tumoren im Gehirn bewirken kann.
Dies ist gleichbedeutend mit einem entsprechenden Verdacht.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ich will mit vorstehender Erklärung gar nichts implizit feststellen!
Die Formulierungen "für möglich halte" und "bewirken kann" zeigen völlig
unmißverständlich auf, daß ich nichts behaupte - auch nicht implizit.
Ich *folge* hiermit der IARC;
und nun sollte man doch endlich mal ein wenig Logik bemühen!
--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong ***@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
Thomas 'PointedEars' Lahn
2017-05-22 13:53:30 UTC
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Raw Message
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Post by Helmut Schellong
Die vorstehenden Fakten A,B,C,D führen dazu, daß ich es für möglich
halte, daß intensiver Gebrauch von Handys mit deren Anlegen an den
Kopf, die Entstehung lebensgefährlicher Tumoren im Gehirn bewirken
kann. Dies ist gleichbedeutend mit einem entsprechenden Verdacht.
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Post by Helmut Schellong
Zweitens, warum sind A,B,C keine wissenschaftlichen Argumente?
Weil es jeweils ein Einzelfall ist?
Ja, auch. Der Schluss vom Einzelfall auf die Allgemeinheit ist deduktiv
unzulässig, induktiv zumindest nicht allgemein korrekt.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Induktion_(Philosophie)#Wichtigste_Formen_des_Induktionsschlusses>
Post by Helmut Schellong
Erstens ist es fraglich, ob ich überhaupt einen Schluß gezogen habe!
Das hast Du.
Post by Helmut Schellong
Ich folge einfach der Argumentation und den Empfehlungen der IARC
Nein, wie Dir bereits mitgeteilt wurde, interpretierst Du diese falsch. Und
Du interpretierst sie nachweislich *bewusst* falsch: Du verbiegst die
Fakten, so dass sie zu Deiner Theorie passen.
Post by Helmut Schellong
und habe daraus und aus drei Einzelfällen einen Verdacht festgelegt,
wobei die Einzelfälle bekräftigend auf mich wirken.
Und diese Argumentation ist eben unlogisch, irrational.
Post by Helmut Schellong
Zweitens habe ich *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!
Ich frage mich, warum genau das, was ich ausdrücklich verneinte,
immer wieder neu behauptet wird?!
Weil Du Deine schlecht unbegründete Privattheorie hier auf diese Weise
*propagierst* („Ich hab’s ja schon vor Jahren gesagt, und ihr wolltet mir
nicht glauben!“). Und dies wiederholt unter Missachtung der Netiquette.
So wie ein Troll.
Post by Helmut Schellong
Aus der Tatsache, dass eine Person ("viel") mit *einem* Mobiltelefon am
Ohr telefonierte und später *an* *oder* *mit* einem Gehirntumor stirbt,
folgt eben _nicht_ – so wie Du es zumindest implizieren willst –, dass
("viel") Telefonieren mit *jedem* Mobiltelefon am Ohr bei *jeder* Person
zu einem Gehirntumor führt und daher potentiell gesundheitsschädlich ist.
Auch bei einer Handvoll Personen, bei denen dasselbe passiert ist, ist
das noch nicht der Fall, denn eine solche Stichprobe ist bei weitem noch
nicht repräsentativ.
Ich habe *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Dann ist sind Deine Postings zu diesem Thema nicht mehr als irrelevant.

Du: „Es gibt Menschen, die ich kenne, die Mobiltelefone benutzt haben
und später an einem Gehirntumor gestorben sind.“

Ich: „In China ist heute bestimmt wieder ein Sack Reis umgefallen.“

[x] GEH WEG!
--
PointedEars

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Please do not cc me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.
Thomas 'PointedEars' Lahn
2017-05-22 13:55:12 UTC
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Raw Message
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Post by Helmut Schellong
Die vorstehenden Fakten A,B,C,D führen dazu, daß ich es für möglich
halte, daß intensiver Gebrauch von Handys mit deren Anlegen an den
Kopf, die Entstehung lebensgefährlicher Tumoren im Gehirn bewirken
kann. Dies ist gleichbedeutend mit einem entsprechenden Verdacht.
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Post by Helmut Schellong
Zweitens, warum sind A,B,C keine wissenschaftlichen Argumente?
Weil es jeweils ein Einzelfall ist?
Ja, auch. Der Schluss vom Einzelfall auf die Allgemeinheit ist deduktiv
unzulässig, induktiv zumindest nicht allgemein korrekt.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Induktion_(Philosophie)#Wichtigste_Formen_des_Induktionsschlusses>
Post by Helmut Schellong
Erstens ist es fraglich, ob ich überhaupt einen Schluß gezogen habe!
Das hast Du.
Post by Helmut Schellong
Ich folge einfach der Argumentation und den Empfehlungen der IARC
Nein, wie Dir bereits mitgeteilt wurde, interpretierst Du diese falsch. Und
Du interpretierst sie nachweislich *bewusst* falsch: Du verbiegst die
Fakten, so dass sie zu Deiner Theorie passen.
Post by Helmut Schellong
und habe daraus und aus drei Einzelfällen einen Verdacht festgelegt,
wobei die Einzelfälle bekräftigend auf mich wirken.
Und diese Argumentation ist eben unlogisch, irrational.
Post by Helmut Schellong
Zweitens habe ich *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!
Ich frage mich, warum genau das, was ich ausdrücklich verneinte,
immer wieder neu behauptet wird?!
Weil Du Deine schlecht unbegründete Privattheorie hier auf diese Weise
*propagierst* („Ich hab’s ja schon vor Jahren gesagt, und ihr wolltet mir
nicht glauben!“). Und dies wiederholt unter Missachtung der Netiquette.
So wie ein Troll.
Post by Helmut Schellong
Aus der Tatsache, dass eine Person ("viel") mit *einem* Mobiltelefon am
Ohr telefonierte und später *an* *oder* *mit* einem Gehirntumor stirbt,
folgt eben _nicht_ – so wie Du es zumindest implizieren willst –, dass
("viel") Telefonieren mit *jedem* Mobiltelefon am Ohr bei *jeder* Person
zu einem Gehirntumor führt und daher potentiell gesundheitsschädlich ist.
Auch bei einer Handvoll Personen, bei denen dasselbe passiert ist, ist
das noch nicht der Fall, denn eine solche Stichprobe ist bei weitem noch
nicht repräsentativ.
Ich habe *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Dann sind Deine Postings zu diesem Thema nicht mehr als irrelevant.

Du: „Es gibt Menschen, die ich kenne, die Mobiltelefone benutzt haben
und später an einem Gehirntumor gestorben sind.“

Ich: „In China ist heute bestimmt wieder ein Sack Reis umgefallen.“

[x] GEH WEG!
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PointedEars

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Fritz
2017-05-22 17:24:34 UTC
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Post by Helmut Schellong
Ich habe *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!
Verdacht ist noch lange kein Nachweis.
--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
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Hierconf(s) ~ DHDDDIDH = do hockn de do de imma do hockn
Helmut Schellong
2017-05-22 18:01:21 UTC
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Raw Message
Post by Fritz
Post by Helmut Schellong
Ich habe *mehrfach* ausdrücklich betont, daß mein Verdacht
*keinen* Schluß auf die Allgemeinheit zuläßt!
Ich habe meinen Verdacht mehrfach als *privat* deklariert!
Verdacht ist noch lange kein Nachweis.
Richtig, die Einstufung 2B der IARC ist kein Nachweis.
Einstufung 1 wäre mit Nachweis.

Ein Verdacht, ob meiner oder der der IARC, ist ebenso
keine Behauptung.
--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong ***@schellong.biz
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